Optik für die digitale Fotografie

Autor : Dr. Karl Lenhardt, Bad Kreuznach

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Abbildung des Balkentests durch Objektiv und Film

Die Rolle der Optik in der konventionellen
Fotografie (mit Filmmaterialien) ist dem
professionellen Anwender wohl vertraut. Er
weiß die relevanten Größen richtig
abzuschätzen: Brennweite, Bildwinkel,
Perspektive und deren Kontrolle,
Blendenzahl, Bildschärfe,
Schärfentiefe u.s.w.


Durch das neue Bildspeichermedium
(Halbleiter-Bildspeicher) und dessen
Besonderheiten sind viele nun verunsichert:
Was von den "alten" Regeln ist noch gültig,
was muß neu überdacht werden?


Ist die Qualität meiner Ausrüstung gut
genug, um auch mit einem Digital-Rückteil
arbeiten zu können und sind meine
Objektive für den Einsatz in der digitalen
Fotografie geeignet?


Um all diese Fragen beantworten zu
können, muß zunächst geklärt werden, wie
denn die Bildqualität und ganz speziell die
Bildschärfe zu beurteilen, also mit einem
Maß zu versehen ist.