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Weichzeichner — präzise Beauty-Softener
Weichzeichner sind beliebte Objektivvorsätze. Unabhängig von
der inzwischen großen Zahl abgewandelter Ausführungen zielt
ihre
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B+W
Weichzeichner Soft-Pro |
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Dieses Soft-Filter ist ein spezieller Weichzeichner mit
unregelmäßig verteilten
Mikrolinsen auf einer planparallelen Glasscheibe.
Sie streuen das Licht und überlagern so das scharfe Kernbild
mit duftig-diffusen Lichtsäumen. Das öffnet tiefe Schatten,
während Spitzlichter selber kaum verschwimmen, aber im
dunkleren Umfeld eine schimmernde Aura bilden. Mit
Bildbearbeitsungssoftware, z. B. Gaußscher Weichzeichner,
ist der Effekt nicht erreichbar. Das B+W Soft-Pro erhält den Gesamtkontrast weitgehend, es arbeitet fast brennweiten- und blendenunabhängig, die Schärfentiefe bleibt somit steuerbar. Autofokussysteme werden nicht irritiert. Profis, selbst bei Hollywood-Filmen, greifen auf dieses stabile Glasfilter zurück, wenn es um perfekte Beauty-Aufnahmen geht. Details, wie beispielsweise Wimpern in einem Portait, laufen nicht unscharf zu, Hautunreinheiten werden dagegen sanft überspielt:
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B+W
Weichzeichner Soft-Image |
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Deutlich
weicher als beim B+W Soft-Pro zerfließen die Motivkonturen
mit dem Soft-Image vor dem Objektiv. Um Lichtquellen und -reflexe
bilden sich sehr ausgeprägte „Gloriolen" und helle
Motivdetails bekommen einen unübersehbaren Lichtsaum. Dieser
Effekt bleibt auch bei stärkerer Abblendung erhalten. Für
verträumte Portraits mit Gegenlichtbeleuchtung
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Tipps und Hinweise
Fast immer ist in den Beschreibungen der Wirkung von Weichzeichnern von Überstrahlung, Lichtsäumen oder Gloriolen die Rede, und darin kommt immer so etwas wie „Lichtdurchflutung" zur Geltung. Die betont freundliche Wirkung solcher Aufnahmen hat ebenfalls viel mit einer uns angenehmen Lichtfülle zu tun. Solche Lichtfülle kann nur glaubhaft sein, wenn das Bild hell ist oder zumindest die hellen Bildpartien strahlen. Das wiederum heißt, dass die Belichtung nicht zu knapp, sondern eher reichlich gewählt werden sollte: +1/3 bis 1/2 Blendenstufe.
Der eigentliche
Weichzeichnereffekt hängt bei fast allen Weichzeinertypen
kaum oder gar nicht von der eingestellten Blende ab, sofern
bei kurzbrenn-
Obwohl die Wirkung von Weichzeichnern mit Unschärfe zu tun hat, darf sie nicht damit gleichgesetzt werden. Denn gute Weichzeichner überlagern nur einem sehr scharf bleibenden sogenannten Kernbild einen Hauch Unschärfe, so dass Weichzeichnerfotos durchaus detailreich sein können. Gerade diese delikate Kombination von etwa 70 bis 90% Schärfe und nur 30 bis 10% unscharfem „Schmelz" macht den sympathischen Reiz aus. Mindestens ebenso hohen Anteil am Weichzeichnereffekt wie diese feindosiert überlagerte Unschärfe hat die Kontrastabschwächung, die teils auf Brechung und teils auf Streuung an den Oberflächenstrukturen der Weichzeichner beruht. Die diffuse Überstrahlung hellt vor allem die dunkleren Bildteile sichtbar auf, und das nimmt dem Bild jede Härte.
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