Dadurch, daß die innere Fassung 3 über ihre
größtmögliche Länge in der äußeren Fassung 4 geführt
wird, wird das bestmögliche Führungsverhältnis
(Führungsdurchmesser: Führungslänge) erreicht, womit
Kippeffekte weitestgehend vermieden und die mechanischoptischen
Übertragungseigenschaften wesentlich verbessert sind.
Die vordere optische Wirkungsgruppe und die
hintere optische Wirkungsgruppe sind vorteilhaft durch
elastische Flanschverbindungen an der inneren bzw. an der
äußeren Fassung gehaltert, wodurch beim Projektionsvorgang
auftretende thermische Ausdehnungen in den Linsen und Fassungen
ausgeglichen werden, so daß die gleichbleibende Qualität der
Abbildungsleistung gewährleistet ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der anhängenden Zeichnung.
Darin zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen
anamorphoti-schen Vorsatz für ein
Projektions-Grundob-jektiv im horizontalen Längsschnitt in
Draufsicht, dargestellt im Maßstab von annähernd 1,5: 1,
Fig. 2 eine Frontansicht des
erfindungsgemäßen anamorphotischen Vorsatzes (von der
Projektionswand her gesehen),

Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch den
anamorphotischen Vorsatz in der Schnittebene A-B gemäß
Fig. 1 mit der Gewindemutter für die Bewegungsschraube,

Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch den
anamorphotischen Vorsatz in der Schnittebene C-D gemäß
Fig. 1 mit der Arretierschraube und dem Klemmstück und

Fig. 5 in seitlicher Ansicht einen
teilweisen Längsschnitt durch den anamorphotischen Vorsatz,
der den vorderen, zur Projektionswand gerichteten Teil des
Vorsatzes veranschaulicht,