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Anamorphotischer Vorsatz für ein Projektions-Grundobjektiv 
EP 0 528 338 B1

Beschreibung (Fortsetzung 2) 
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Dadurch, daß die innere Fassung 3 über ihre größtmögliche Länge in der äußeren Fassung 4 geführt wird, wird das bestmögliche Führungsverhältnis (Führungsdurchmesser: Führungslänge) erreicht, womit Kippeffekte weitestgehend vermieden und die mechanischoptischen Übertragungseigenschaften wesentlich verbessert sind.

Die vordere optische Wirkungsgruppe und die hintere optische Wirkungsgruppe sind vorteilhaft durch elastische Flanschverbindungen an der inneren bzw. an der äußeren Fassung gehaltert, wodurch beim Projektionsvorgang auftretende thermische Ausdehnungen in den Linsen und Fassungen ausgeglichen werden, so daß die gleichbleibende Qualität der Abbildungsleistung gewährleistet ist.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der anhängenden Zeichnung. Darin zeigen:

Fig. 1 einen erfindungsgemäßen anamorphoti-schen Vorsatz für ein Projektions-Grundob-jektiv im horizontalen Längsschnitt in Draufsicht, dargestellt im Maßstab von annähernd 1,5: 1,

Fig. 2 eine Frontansicht des erfindungsgemäßen anamorphotischen Vorsatzes (von der Projektionswand her gesehen),

Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch den anamorphotischen Vorsatz in der Schnittebene A-B gemäß Fig. 1 mit der Gewindemutter für die Bewegungsschraube,

Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch den anamorphotischen Vorsatz in der Schnittebene C-D gemäß Fig. 1 mit der Arretierschraube und dem Klemmstück und

Fig. 5 in seitlicher Ansicht einen teilweisen Längsschnitt durch den anamorphotischen Vorsatz, der den vorderen, zur Projektionswand gerichteten Teil des Vorsatzes veranschaulicht,

Fig. 6 einen Teilausschnitt des anamorphotischen Vorsatzes gemäß Fig. 1 im Bereich der Arretierschraube mit einer Variation des Klemmstücks und

Fig. 7 einen Teilquerschnitt durch den anamorphotischen Vorsatz in der Schnittebene C-D gemäß Fig. 6.

In Fig. 1 gibt der Pfeil rechts gemäß Zeichnung die Lichtrichtung vom Projektionsgerät, durch das Grundobjektiv (nicht dargestellt) und durch den dargestellten anamorphotischen Vorsatz zur Projektionswand (nicht dargestellt) an. Mit 1 ist die - von der Projektionswand her gesehen - vordere, aus zwei Zylinderlinsen, die miteinander verkittet sein können, bestehende optische Wirkungsgruppe und mit 2 die hintere, ebenfalls aus zwei Zylinderlinsen, die miteinander verkittet sein können, bestehende optische Wirkungsgruppe bezeichnet. Die vordere optische Wirkungsgruppe 1 ist in bekannter Weise in einer inneren (hohl-)zylindrischen Fassung 3 gelagert. Die hintere optische Wirkungsgruppe 2 ist ebenfalls in bekannter Weise in einer äußeren (hohl-) zylindrischen Fassung 4 gelagert, die ortsfest am Grundobjektiv angekoppelt ist und den Tubus des anamorphotischen Vorsatzes bildet. Der Außendurchmesser der inneren Fassung 3 und der Innendurchmesser der äußeren Fassung 4 sind wenigstens teilweise derart gewählt, daß die innere Fassung 3 in der äußeren Fassung 4 axial formschlüssig teleskopartig verschiebbar ist.

Im gemäß Zeichnung der Fig. 1 oberen Bereich des anamorphotischen Vorsatzes ist die Bewegungsschraube 5 sichtbar. Diese ragt gemäß Zeichnung von ihrer Schaftmitte bis zum hinteren Schaftende in einen Raum zwischen innerer Fassung 3 und äußerer Fassung 4, der durch eine äußere Ausnehmung 7 der inneren Fassung 3 und eine konzentrische rotationssymmetrische innere Ausdrehung 8 der äußeren Fassung 4 in deren (3,4) vorderem Bereich gebildet wird. Im mittleren Bereich ihres Schafts ist die Bewegungsschraube 5 innerhalb des anamorphotischen Vorsatzes mittels eines Sicherungsrings 9 axial an dem vorderen Ende bzw. der vorderen Wand des Raums 6,7 an der inneren Fassung 3 befestigt, während die Bewegungsschraube 5 außerhalb des anamorphotischen Vorsatzes mit ihrem Kopf auf einem der beiden Linsenhalterungsteile 10 an der inneren Fassung 3 anliegt, die jeweils ein kreisschei-bensegmentförmiges elastisches Aluminiumblechoder Kunststoffteil sein können, wie Fig. 2 in Ansicht zeigt, und die, wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich ist, an der vorderen Stirnseite der inneren Fassung 3 befestigt sind und jeweils einen äußeren Bereich der vorderen Linse der vorderen optischen Wirkungsgruppe 1 von vorn her übergreifen und somit deren axialer Halterung dienen. Die Bewegungsschraube 5 ist mit dem Außengewinde ihres Schafts teilweise in die Gewindemutter 6 bzw. deren Innengewinde eingeschraubt, die ihrerseits in dem durch die äußere Ausnehmung 7 der inneren Fassung 3 und durch die innere Ausdrehung 8 der äußeren Fassung 4 gebildeten Raum gelagert und an der äußeren Fassung 4 befestigt ist. Durch entsprechende Betätigung (Verdrehen) der Bewegungsschraube 5 schraubt sich diese in die Gewindemut.ter 6 tiefer ein oder aus dieser heraus, wobei sich die innere Fassung 3 parallel zur optischen Achse des Vorsatzes teleskopartig in die äußere Fassung 4 hinein bzw. aus ihr heraus verschiebt. Dabei ist in der in Fig. 1 dargestellten vordersten Position der inneren Fassung 3 deren Bewegung begrenzt, indem die hintere Wand der Ausnehmung 7 in der inneren Fassung 3 axial gegen die dortige 

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